8 Beziehungstipps für die Praxis -
Darauf kommt es wirklich an! 

Du suchst nach Beziehungstipps im Internet, aber findest lediglich allgemeines Blabla, wie:

  • Sei nachsichtig!
  • Habe Vertrauen!
  • Akzeptiere deinen Partner!

Aber keiner sagt dir wie das genau geht?

Hier bekommst du Beziehungstipps, die auch tatsächlich umsetzbar sind. Sie sind geeignet, um deine Beziehung noch weiter zu bessern. Sie sind aber auch gut, wenn es in deiner Partnerschaft nicht so rund läuft.

Zudem erhältst du welche, auf die es auch tatsächlich ankommt. Du erhältst die Grundausstattung für eine gelungene Beziehung.




Beziehungstipps-Titel

8 Beziehungstipps, die du sofort einsetzen kannst

  1. Gib deinem Partner positive Anerkennung, indem du die Dinge ansprichst, die dir gefallen. 
  2. Belehre deinen Partner nicht, sondern erzähle von deinen Erkenntnissen
  3. Verändere dich selbst statt deinen Partner. Lerne die Beziehungstipps für dich selbst und agiere als Vorbild.
  4. Sprich mehr mit deinem Partner. Es klingt trivial, doch Kommunikation verhindert Missverständnisse und so auch Streits.
  5. Beschäftige dich mit dem Drama-Dreieck, um das Drama in deiner Beziehung zu reduzieren. 
  6. Nutze Krisen als Antriebsmotor für echte Veränderungen
  7. Setzt euch regelmäßig mit eurer Beziehung auseinander und stellt euch die Frage: "Was will ich von meinem Partner und der Beziehung?"
  8. Sucht euch Hilfe, wenn ihr feststeckt und alleine nicht vorwärts kommt. 

Die Liste ist natürlich nur eine Zusammenfassung, wenn du die einzelnen Punkte verstehen und umsetzen möchtest, kannst du den Rest des Artikels lesen. Wir werden jeden Punkt besprechen und gucken, wie du ihn anwenden kannst. 

1. Grundlegende Tipps für deine Partnerschaft


Zunächst möchte ich dir ein Kompliment machen. Du willst an deiner Partnerschaft arbeiten und suchst dafür im Internet nach Beziehungstipps. Oder vielleicht suchst du auch Tipps, um deine nächste Beziehung besser gestalten zu können. Das ist nicht selbstverständlich. Es zeugt davon, dass du aktiv an deinen Beziehungen arbeiten möchtest.


1.1 Positive Anerkennung geben

Suche nach Dingen, die dir in deiner Partnerschaft gefallen. Sprich sie an. Auch wenn sie klein sind. Der Spruch: “Nichts gesagt ist genug gelobt.” hat ausgedient. Der Beziehungsforscher John Gottman hat herausgefunden, das bei glücklich-stabilen Paaren das Verhältnis von positiven zu negativen Interaktionen 5:1 beträgt.

Das bedeutet, dass du anfangen kannst, bewusst mehr positive Sachen an deinem Partner zu suchen und sie ihm auch mitzuteilen. “Ich finde es toll, dass du selbstständig Ordnung hältst. Das tut mir gut.”  "Du riechst immer so gut." Sowas ist nicht selbstverständlich und darf angesprochen werden. Es schadet auch nicht, wenn du wiederholt Dinge positiv bemerkst. Beachtest du dieses Verhältnis nicht, kann es in der Beziehung Probleme geben.

Es kann jedoch auch zu Problemen mit Anerkennung kommen. Beispielsweise, wenn du dir komisch vorkommst, sie zu geben. Oder dein Partner kann sie nicht annehmen. Jeder von uns ist von klein auf eine bestimmte Art von Anerkennung gewohnt. Das muss nicht unbedingt positive Anerkennung sein. Manche sind es gewohnt, sich negative Anerkennung in Form von Kritik zu holen und können dann häufig auch nur solche geben. Hier könnte ein Umlern-Prozess hilfreich sein.

Beziehungstipps

In der psychologischen Richtung - Transaktionsanalyse (TA) - spricht man bei Einheiten von Aufmerksamkeit von Stokes. Stroke kommt aus dem Englischen und kann (Strom)Schlag oder auch Streicheln bedeuten. Damit deckt das Wort perfekt ab, wie Anerkennung gegeben werden kann:

  • Negativ
  • Positiv

Um Strokes richtig anzuwenden, habe ich dir ein Video aus meinen Transaktionsanalyse-Grundkurs eingebunden. In ihm erfährst du die Regeln der Aufmerksamkeit und wie du sie einsetzen kannst.

1.2 Belehre deinen Partner nicht

Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, kann es sein, dass du einen Wissensvorsprung vor deinem Partner in Sachen Beziehungsführung hast. Häufig wird ein solcher in einer Beziehung missbraucht, um ein Konkurrenzspiel zu starten.

Die psychologische Richtung "TA" kennt das Konzept der sogenannten Lebensgrundpositionen. Es gibt 4. Sie bestehen aus:

Lebensgrundpositionen Transaktionsanalyse

Wenn du versuchst deinem Partner Wissen auf belehrende Art zu vermitteln, kann es sein, dass du an seinem Widerstand scheiterst. Meistens zu Recht. Der Partner geht in den Widerstand, weil Belehrungen häufig aus einer Haltung von: “Ich bin okay, du bist nicht okay” gegeben werden. Augenscheinlich betrachtet will der Belehrende dem Partner etwas Gutes tun. Jedoch schwingt häufig ein verdecktes Motiv mit. Nämlich, dass sich der eine durch die Belehrung dem anderen überlegen fühlen kann (Ich bin okay, du bist nicht okay). Das wird aber unbewusst vom anderen wahrgenommen. In der Folge baut sich Widerstand auf. Konkurrenzsituationen entstehen.

Natürlich kannst du mit deinem Partner über deine Erkenntnisse sprechen. Das empfehle ich dir sogar. Jedoch empfehle ich auch eine Haltung von “Ich bin okay, du bist okay.” Das kannst du erreichen, indem du davon sprichst, was du heute gelernt hast und was dich daran fasziniert. Vermeide Vermutungen darüber anzustellen, ob es dem anderen helfen könnte. Wenn dein Partner mehr wissen möchte, wird er schon fragen. Du kannst ihn auch fragen, ob er mehr darüber wissen will. Lass ihn selbst entscheiden.

Schluss mit Beziehungs-Drama!

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1.3 Verändere dich selbst statt deinen Partner

Bei der Umsetzung der Beziehungstipps gilt es, bei dir anzufangen. Lerne die Beziehungstipps für dich selbst und agiere als Vorbild. Damit wirst du genügend zu tun haben. Es ist einfach, die Schwächen bei anderen zu sehen. Doch die eigenen Unzulänglichkeiten wollen wir häufig nicht angehen. Sei mutig und tue es trotzdem. Sehr wahrscheinlich wird es sich langfristig für dich und deinen Partner auszahlen. Versuche nicht, deinen Partner zu Änderungen zu drängen. Das geht meistens nach hinten los. Arbeite stattdessen an dir. Um Fortschritte in deiner Beziehungsqualität zu erzielen, brauchst du deinen Partner nicht.

Beispiel: Stell dir vor dein Partner wird oft ärgerlich auf dich, auch wenn der Grund dafür gar nichts mit dir zu tun hat. Das geht dir auf die Nerven. Statt zu versuchen, deinen Partner zu ändern, könntest du an dir arbeiten. Du könntest dein Bewusstsein dafür schulen, wann der Ärger deines Partners etwas mit dir zu tun hat und wann nicht.

Beziehungstipps

In einem nächsten Schritt könntest du mit der Hilfe eines Coaches deine eigene gefühlsmäßige Reaktion auf die Verstimmungen deines Partners beobachten und deine Gefühlswelt verändern. Vielleicht lernst du auch, wie du dich besser gegen unberechtigten Ärger abgrenzen kannst. Nun kannst du viel besser mit Ärgersituationen deines Partners umgehen. Deine empfundene Beziehungsqualität steigt, ohne dass du deinen Partner dazu gebraucht hättest.

Es bringt nur Frust und Streit, wenn du deinen Partner verändern willst. Das haben schon viele versucht. Das funktioniert deshalb nicht, weil so etwas aus einer Haltung kommt von: "Ich bin okay, weil ich besser weiß, wie du zu sein hast. Du bist nicht okay, so wie du bist." Das akzeptieren nur wenige Menschen und sperren sich verständlicherweise gegen Impulse. Selbst wenn du recht hast.

Du willst eine glückliche Partnerschaft? Dann arbeite an dir selbst.


1.4 Sprich mit deinem Partner

Beziehungstipps

Viele Paare sprechen zu wenig miteinander über wesentliche Dinge:

  • Was ist mir wichtig? 
  • Was sind meine Träume?
  • Wie wollen wir unsere Kinder erziehen?
  • Was wollen wir zusammen erreichen?
  • Was würde ich auch gern mal allein machen?
  • Wo bin ich zufrieden in der Partnerschaft?
  • Wo bin ich unzufrieden in der Partnerschaft?
  • Wo habe ich persönliche Herausforderungen?
  • Wo wünsche ich mir mehr Unterstützung vom Partner?

Wenn dein Partner dazu bereit ist, vereinbart einen wöchentlichen Termin für ein Paargespräch. Lasst es zu einem Ritual werden, miteinander zu sprechen. Ich habe dir eine Anleitung für ein solches Paargespräch vorbereitet. Trage deine Email-Adresse ein und lade sie dir herunter. Außerdem wirst du weitere wertvolle Beziehungstipps von mir erhalten.

Trage dich in meinen E-Brief ein und erhalte die Anleitung für Paargespräche (jederzeit abbestellbar)!!! Bringe deine Beziehung auf das nächste Level!

Uebung Paargespraeche Beziehungstipps Transaktionsanalyse

2. Tipps für Frauen


Bei Beziehungstipps für Frauen möchte ich dir ein Konzept vorstellen, welches dir zeigt, wie es zu Beziehungsdrama kommt. Falls du jetzt denkst, dass ich Drama mit Frauen verknüpfe, weit gefehlt. Drama passiert zwischen allen Menschen. Damit sind auch immer alle Beteiligten dafür verantwortlich.

Dieses Konzept nennt sich das Drama-Dreieck. Es besteht aus folgenden Rollen:


Drama-Dreieck Transaktionsanalyse Transaktionsanalyse-online-de

In der Position des Retters tun die Akteure etwas, um eine Situation stabil zu halten. Sie räumen auf, springen für jemanden in die Bresche, tun Dinge - die sie eigentlich nicht tun wollen, verstellen sich, tun etwas zuliebe usw. Sie retten eine Situation aus dem Glauben, sie müssten es tun.

In der Position des Opfers erleben sich Menschen als ohnmächtig, wehrlos, machtlos, schwach, schutzbedürftig, klein oder unsicher. Die Selbstverantwortung wird nicht wahrgenommen und es wird auf Hilfe von außen gehofft.

In der Position des Verfolgers fühlt man sich überlegen, schlauer, besser. Man ärgert sich über die Dummheit oder unnachsichtiges Verhalten der anderen. Man fühlt sich in dieser Rolle auch manchmal isoliert oder ungesehen.

Frauen bewegen sich häufig noch zunächst in der Rolle des Retters und des Opfers.

  • Wenn du beispielsweise deinem Mann ständig Dinge nachräumst (Retter). Später beschwerst du dich dann bei ihm darüber: “Immer muss ich dir dein Zeug hinterher räumen!” (Verfolger)
  • Oder du erzählst beim Abendessen vom Stress auf der Arbeit (Opfer). Nachdem dein Mann dir 5 verschiedene Tipps gegeben hat, hast du keine Lust mehr zu erzählen. (Verfolger)

Du hast es bereits gesehen. Ich habe pro Beispiel jeweils zwei Rollen verwendet. Einmal Retter-Verfolger und einmal Opfer-Verfolger. Eine Eigenheit des Drama-Dreiecks besteht darin, dass die Spieler ihre Rollen wechseln. Das passiert unbewusst und unerwartet und löst das eigentliche Drama aus.

Positionen Drama Dreieck Transaktionsanalyse

Sehr viele Beziehungen sind von der unheilvollen Dynamik des Drama-Dreiecks betroffen. Das Gruselige daran ist, dass wir nicht wissen, dass wir dieses zerstörerische Spiel spielen. Beziehungen, in denen häufig im Drama-Dreieck gespielt wird, haben die Tendenz zu zerbrechen oder zumindest unglücklich zu sein. Kleinkrieg ist auf die Tagesordnung.

Um dem Drama-Dreieck zu entkommen ist es wichtig herauszufinden, welche Rolle du am liebsten besetzt. Oftmals haben wir schon einen intuitiven Eindruck davon, welche Rolle es sein könnte.

In meinem Buch - Beziehungsratgeber - erfährst du, wie du aus dem Dreieck aussteigen kannst. Ich gehe detailliert und kurzweilig auf das Drama-Dreieck ein und biete dir viele Möglichkeiten für Ausstiege und wie du es vermeiden kannst überhaupt hineinzugeraten. So kannst du deine Beziehung auf das nächste Level bringen.

Übrigens ist das Drama-Dreieck für alle Beziehungen geeignet (Familie, Freunde, Kollegen, Chefs).

Steige aus dem Drama-Dreieck aus und bringe deine Beziehung auf das nächste Level

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3. Tipps für Männer

Dir als Mann möchte ich das gleiche Konzept ans Herz legen, wie den Frauen. Das Drama-Dreieck. Es erklärt wie Drama zustande kommt. Ich verwende eine Definition der psychologischen Richtung "TA" Drama so:

Drama ist, wenn beide Parteien am Ende mindestens schlechte Gefühle haben.

In der Definition sind Geschrei, Handgreiflichkeiten und Richterspruch also nicht ausgeschlossen, leider.

Das Drama-Dreieck besteht aus den Positionen

  • Retter
  • Verfolger
  • Opfer

Für detaillierte Infos zu den Rollen, kannst du auch die Beziehungstipps für Frauen lesen. 

Männer nehmen bevorzugt die Rolle des Retters und des Verfolgers ein. Aber auch das Opfer kommt vor.

Männer, die die Retterposition besetzen:

  • Stehen beratend zur Seite (häufig ungefragt)
  • sind Gentleman und nehmen der Frau das Gepäck ab - weil sie unbewusst die Frau für hilfsbedürftig halten
  • Meinen es nur gut

Männer, die die Verfolgerposition besetzen:

  • Machen sich über ihre Frau und andere lustig
  • Belehren und wissen es besser
  • Bedrohen

Gerade die Retter-Position ist häufig gesellschaftlich anerkannt und wird von anderen geschätzt. Jedoch haben die Positionen einen unangenehmen Beigeschmack. Als Retter verliert man tendenziell zu viel Energie. In der Verfolger-Position überhöht man sich künstlich. Der Absturz kommt unweigerlich - früher oder später.

Wenn ich über die Retter-Position schreibe, regt sich oftmals Widerstand: “Ja, aber ich will doch nur nett und höflich sein.” Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Jedoch stehen Menschen, die die Retter-Position besetzen, häufig nicht in Kontakt zu ihren Bedürfnissen. Gleichzeitig werten sie andere ab. Das ist ihnen nicht bewusst, weil alles aus einer gut gemeinten Haltung heraus geschieht. Jedoch ist gut gemeint nicht immer dasselbe wie gut.

"Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint."
Kurt Tucholsky

  • Ein Mann will ein Gentleman sein. Deswegen trägt er seiner Frau die Tüten, hält die Tür auf und ist auch sonst zuvorkommend (Retter). Seine gut gemeinte Höflichkeit lädt seine Partnerin zur Unselbstständigkeit ein. Das wirkt sich auch auf andere Lebensbereiche aus, wie beispielsweise die Arbeit. Später ärgert er sich darüber, dass sich seine Frau ständig über die Arbeit beschwert, aber seine gut gemeinten Tipps nicht umsetzt (Verfolger).

Um solche dramatischen Entwicklungen zu vermeiden, empfehle ich jedem Partner die Auseinandersetzung mit dem Drama-Dreieck. Das Schöne daran ist: Man braucht den Partner nicht, um es anzuwenden - bzw. daraus auszusteigen.

Steige aus dem Drama-Dreieck aus und bringe deine Beziehung auf das nächste Level

Der Bestseller, um Drama und Streitigkeiten zu beenden:

Hilft dir zu verstehen, wie das Drama-Dreieck funktioniert und wie du es umgehen kannst.

4. Beziehungstipps für Krisen

Lass uns über Beziehungstipps bei Krisen sprechen. Chinesisch werden Krise und Chance so übersetzt:

  • Krise mit weiji 危机
  • Chance mit jihui 机会

Beiden gemeinsam ist das Zeichen ji 机, das unter anderem Gelegenheit bedeutet.

Steckt die Beziehung im Schlamassel, sehen wir häufig die Situation als hoffnungslos an. Alles ist schwarz und wir sehen keinen Ausweg.

Beziehungstipps

Jetzt kann es hilfreich sein, sich an die chinesische Übersetzung zu erinnern.

Jede Krise birgt auch eine Gelegenheit. Das griechische Wort krisis bedeutet übersetzt einen Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Situation. Eine Krise sagt letztendlich nur:

So geht es nicht weiter. Es muss anders werden.

Bei der Gelegenheit gibt es die Chance, dass es besser werden kann als zuvor. Jedoch sind dafür mutige Änderungen vonnöten.


4.1 Was wollen wir voneinander?

Häufig wissen Paare eigentlich nicht genau, was sie voneinander wollen. Es fehlt eine Art Beziehungs-Vertrag, der regelt, was man überhaupt vom anderen will. Du magst jetzt vielleicht denken, dass das doch klar sei. Das Gegenteil ist meistens der Fall.

Beziehungstipps

Frage ich Paare in der Krise was sie von einander wollen, bekomme ich häufig keine klare Antwort. Kläre als erstes für dich die Frage:

Was will ich von meinem Partner und der Beziehung?

Bitte deinen Partner, das Gleiche zu tun.

Ich möchte beispielsweise von meiner Partnerin, dass ich gemeinsame Momente mit ihr teilen kann. Vor ein paar Jahren noch wollte ich von meiner Partnerin, dass wir uns zusammen entwickeln.

Manche wollen von ihrem Partner, dass er sie glücklich macht. Das jedoch ist ein unrealistischer Wunsch, den der andere nicht erfüllen kann. Wünscht du dir so etwas, empfehle ich dir noch einmal das Kapitel zu lesen:" Verändere dich selbst, statt deine Partner". Du könntest dich fragen: “Wie kann ich glücklich werden, auch ohne meinen Partner?”

Sobald ihr beide für euch selbst herausgefunden habt, was ihr eigentlich vom anderen wollt, könnt ihr darüber sprechen. Die Wünsche können durchaus unterschiedlich sein. In einem nächsten Schritt könnt ihr euch überlegen, wie ihr eure individuellen Ziele miteinander erreichen könnt.


4.2 Hilfe in Anspruch nehmen

Ist die Beziehung in der Klemme, ist auch häufig die eigene Sicht getrübt. Ich kann empfehlen, einen Coach zu Rate zu ziehen, der die Situation von außen und neutral betrachtet. Viele brechen das Lesen an solcher Stelle ab und suchen nach weiteren Artikeln im Netz, wie sie einer Beziehungskrise begegnen können.

Hilfe durch einen Coach wird häufig aus diesen Gründen nicht in Anspruch genommen

  1. Du glaubst, dass du es selbst hinbekommst
  2. Du hast Angst Kontakt zu einem Coach aufzunehmen oder deine Innere Stimme sagt dir: "Ich brauche keine Hilfe"
  3. Du bist nicht bereit Geld zu investieren 

Lass uns diese Argumente unter die Lupe nehmen.

  • Eine Beziehung ist komplex, wesentlich komplexer als ein Stromschaltkreis. Funktioniert die Elektrik im Haus nicht, wird ein Elektrotechniker gerufen. Man lässt den Profi mit mehrjähriger Ausbildung drüber schauen. Geht es um Beziehungen, fummeln viele selbst daran herum. Dabei werden die eigenen blinden Flecke übersehen und es wird gefährliche Küchentisch-Psychologie angewandt. Ein guter Coach ist auf Beziehungen spezialisiert und hat Handwerkszeug, ähnlich wie ein Elektrotechniker.
  • Jemanden Fremdes anzurufen und ein Problem zuzugeben, das ist nicht so einfach. Ein Coach kennt jedoch diese Situationen. Die Peinlichkeit ist deswegen nur auf deiner Seite. Sie ist nur ein Zeichen dafür, dass du etwas tust, dass du noch nicht vorher getan und dir vielleicht sogar verboten hast. “Nur Gestörte brauchen einen Coach.” Das ist aber Quatsch. Präsidenten und Top-Sportler haben Coaches. Coaching ist etwas, um besser voranzukommen. Coaching ist keine Therapie.
  • Nehmen wir an du brauchst zehn Coaching-Stunden, um eine ernsthafte Herausforderung in deinem Leben ein für allemal aufzulösen. Jede Coachingstunde kostet dich 100 €. Dann hast du 1.000 € bezahlt, um ein Lebensthema zu lösen. Du hast davon etwas für den Rest deines Lebens. Zum Vergleich nehmen wir den Autokauf. Ein Auto kostet vermutlich das zehnfache. Wie lange hast du etwas von deinem Gefährt? Oder vom Urlaub? Die Relation dessen, wofür Geld ausgegeben wird und was man davon hat, ist häufig in einem Ungleichgewicht. Prüffragen, die du dir stellen könntest, lauten: 
    1. Was bist du dir selbst wert?
    2. Was ist dir deine Beziehung wert?

In einer ernsthaften Beziehungskrise empfehle ich einen Beziehungs-Coach. Es gibt sicherlich einen in deiner Nähe. Wenn du magst, kannst du mich auch anfragen. Ich coache online.

Schau mal hier (Hier klicken!)

Das sind meine Beziehungstipps für dich. Ich hoffe der Artikel hilft dir für deine Beziehung. Falls du Fragen haben solltest oder dir der Artikel einfach nur gefallen hat, lass mir einen Kommentar da. Ich freue mich über ein Lob und auch konstruktive Kritik.

Viele Grüße
Dein Steffen



Über den Autor: Steffen Raebricht 

Gründer von TA+

Transaktionsanalyse-Trainer, Selbstständig, Universitäts-Dozent (UT-Dallas), Trainer, Coach, Autor, Imker

Hier erfährst du mehr über Steffen

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